Wer am 1. Mai zufällig in Bayern ist und hier nicht ansässig, der sollte sich schon einmal überlegen, welchen Biergarten er an diesem Tag aufsucht – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Denn in Städten wie München treffen sich spätestens mittags am 1. Mai Jung und Alt und genießen den Tag bei einer oder mehr Maß Bier und oft einer ausgiebigen Brotzeit – die natürlich mitgebracht werden darf. Ein besonderer Tipp für diesen Tag in München ist der Aumeister im englischen Garten.

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Internet für alle in der Münchner Altstadt

Vor allem Touristen werden sich freuen. Die Stadtwerke Münchens stellen – zunächst versuchsweise – auf dem Münchner Internet ein freies Internet zur Verfügung. Wer sich einwählen möchte, muss sich nur mit dem richtigen Netz (“M-WLAN”) verbinden, seinen Browser öffnen und die Nutzungsbedingungen akzeptieren. Ab da kann kostenlos und ohne zeitliche Beschränkung gesurft werden. Ob dieses Angebot in Zukunft weiter besteht und eventuell ausgedehnt wird, darüber wird der Stadtrat noch im Mai beraten.

Wellness ist groß im Kommen – bei allen Altersschichten. Wer es sich leisten kann, der verbringt wenigstens hin und wieder einen halben oder sogar ganzen Tag in einem der vielen Etablissements, die Entspannung zu ihrer Hauptaufgabe gemacht haben. Vor allem groß angelegte Thermen mit weitläufigen Saunalandschaften und Südsee-Flair erfreuen sich großer Beliebtheit. In Bayern ist die Auswahl an solchen Wellnesstempeln groß.

Entspannung wird in Thermen groß geschrieben

Die Therme Erding – Wellness der Superlative

Schon das weithin sichtbare Glasdach der nahe bei von München befindlichen Therme demonstriert, dass hier alles ein wenig größer ist als anderswo. Die größte zu öffnende Glaskuppel Deutschlands hilft an schönen Tagen auch, die Thermenwelt zu beheizen. 9500 m2 umfasst die Entspannungswelt. Während das Thermaradies mit seinen Palmen und künstlichen Grotten besonders für Familien interessant ist und das noch vergleichsweise junge Rutschenparadies für Nervenkitzel sorgt, ist die eigentliche Attraktion der Therme Erding wohl das “Saunaparadies”, das ebenfalls als das größte auf der Welt gilt. Wem es nichts ausmacht, auf Bekleidung zu verzichten – das ist Vorschrift – der kann hier mühelos einen ganzen Tag verbringen, ohne in allen der vielen unterschiedlichen Saunen gewesen zu sein. Die bestechen durch ihr unterschiedliches Design – von der Keltensauna mit Holzthron über eine Meditationssaune mit aufgemalten Sternenhimmel bis hin zu der Zirbelstube, in der während des Aufgusses alkoholfreies Bier an die beteiligten Männer – Frauen ist der Zugang hier verwehrt – ausgeschenkt wird, sind die unterschiedlichsten Räume vorhanden und auch Hunger und Durst können auf verschiedene Art gestillt werden. Ein Cocktail auf einem Barhocker im Becken gehört sicher auch zu den denkwürdigen Erlebnissen, die hier möglich sind. Billig ist das Wellness-Erlebnis in Erding allerdings nicht. Wer sich nicht auf das Thermenparadies beschränkt, sondern auch das Saunaareal genießen will, ist schon für drei Stunden 28 Euro los und der ganze Tag kostet 39.

Kleiner aber auch fein – Bad Aibling und Bad Wörishofen

Wem die Therme in Erding zu überlaufen ist, der hat andere Möglichkeiten, sich ausgiebig zu entspannen. Auch in Bad Wörishofen im Allgäu findet sich eine ähnlich konzipierte Wellness-Einrichtung. Diese ist nur unwesentlich billiger als die Therme in Erding. Dafür herrscht etwas mehr Ruhe und obwohl die Anlage kleiner ist, sind die einzelnen Saunen auch in Bad Wörishofen den Besuch wert. Zu den Highlights gehört zweifelsohne der See im Außenbereich, in dem zwar nicht gebadet werden darf, der aber für ein besonderes Flair sorgt.
Billiger fällt die noch verhältnismäßig junge Therme in Bad Aibling aus. Hier sind die Saunen nicht ganz so aufwendig, aber auch nicht so kitschig gestaltet, und die täglich stattfindende Moorzeremonie – für die allerdings eine Anmeldung notwendig ist – mit Aiblinger Moor sind eine besondere Attraktion.

Foto by Thorben Wengert/Pixelio.de

Alle Berliner, die ihre Verbindung zu der deutschen Hauptstadt auch im Internet demonstrieren wollen, können sich derzeit bereits für eine Internetadresse, die auf .berlin endet, vormerken lassen. Registriert werden können die betreffenden Adressen wahrscheinlich ab dem dritten Quartal 2013. Vormerkungen bis dahin sind unverbindlich, bieten aber schon einmal die Gelegenheit, die Chancen auf den erwünschten Namen zu steigern und ein wenig Lokalpatriotismus im Netz zu demonstrieren.

München ist bei jungen Reisenden bekannt für den Englischen Garten, das Oktoberfest und laue Sommerabende, jedoch nicht unbedingt für ein alternatives Nachtleben. Und tatsächlich kann es dem ortsunkundigen Partygänger schnell passieren, dass er gleich an der Tür eines der vielen Großraumclubs mit der Begründung abgewiesen wird, er trage die falschen Schuhe. Hat er die Eingangskontrolle glücklich passiert, sieht er sich oft mit Preisen konfrontiert, die Existenzängste aufkommen lassen, und akustisch von Charthits und glattem House bedrängt. Das bekräftigt den Ruf der bayerischen Hauptstadt als Schickimicki-Metropole. Wer allerdings ein wenig die Augen aufhält oder eine kundige Führung hat, der wird ganz andere Seiten Münchens entdecken.

Auch in München gibt es für jeden Musikliebhaber die richtige Location

Kleine Bars mit großem Charme

Eine Zeitlang war vor allem das Glockenbachviertel rund um den Gärtnerplatz Ziel für all jene, die statt schicken Cocktail-Bars nach gemütlichen Kneipen mit Wohnzimmercharme suchten. Mittlerweile sind – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Querelen mit Anwohnern – viele dieser Locations abgewandert. Doch einige lohnenswerte Anlaufpunkte gibt es hier immer noch – z.B. das “Holy Home” in der Reichenbachstraße, das mit zwangloser Wohnzimmeratmosphäre und kontaktfreudigen Besuchern lockt. Aber auch das “Maroto” in der Westermühlstraße ist einen Abstecher wert. In dieser kleinen Bar tummeln sich trotz kaum vorhandener Sitzgelegenheiten am Wochenende die unterschiedlichsten Leute – vom Anzugträger bis zum Hipster – und genießen gute Cocktails und Indierock. Für all jene, die es etwas nostalgischer wollen, ist das noch relativ junge “Zum Wolf” in der Pestalozzistraße zu empfehlen. Hier gibt der Blues den Ton an – verbunden mit kühlem Bier im Steinkrug und einem außergewöhnlich entspannten  und freundlichen Ambiente, das vor allem viele Nachtschwärmer zwischen 30 und 40 zu schätzen wissen. 

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Der Winter 2012/2013 – ein trauriger Rekord

Nicht nur lang war dieser Winter, sondern auch dunkel. So wenige Sonnenstunden wie 2012/2013 hat es in keiner kalten Jahreszeit seit Beginn der Messungen 1951 gegeben. Kein Wunder, dass überall sehnsüchtig auf das Frühlingswetter gewartet wird. Nach Ostern soll es soweit sein, so lauten die Prognosen – und dann könnte es durchaus einen schönen Sommer geben. 

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Tipps für den Festivalsommer in Deutschland

Die meisten Musikliebhaber waren mindestens einmal dort, manche haben ihren Urlaub damit verbracht, von einem zum nächsten zu fahren. Die großen Livemusik-Festivals wie die Zwillingsveranstaltungen Rock am Ring und Rock im Park sowie das Southside-Festival und das Hurrican locken jedes Jahr mit einem Lineup aus Superstars der zeitgenössischen Musikszene Zehntausende von Besuchern an, die Wind und Wetter trotzen, um Musik und Dauerparty zu genießen. Doch manch einer, der das Massenspektakel schon öfter mitgemacht hat, hat irgendwann genug von heillos überfüllten Zeltplätzen, unübersichtlichem Gedränge vor den Bühnen und meterhohen Müllbergen. Dann lohnt es sich vielleicht, sich nach Alternativen umzusehen. Denn jedes Jahr finden in Deutschland auch eine Reihe Festivals statt, die damit punkten, dass sie anders sind als die anderen.

Auf dem Fusion gibt es auch Kabarettvorführungen

Fusion und Taubertal – Festivals mit einem Herz für die Natur

Auch das Fusion in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) kann jedes Jahr einen staatlichen Besucherstrom verzeichnen. Doch abgesehen davon läuft hier so manches anders ab. Das beginnt schon damit, dass die Tickets ausschließlich im Vorhinein verlost werden. Zudem wird das Programm, das vor allem Djs aus allen Sparten elektronischer Musik, aber auch Livebands, Theater- und Performancevorstellungen und weitere Darbietungen umfasst, nicht vorab veröffentlicht, sondern erst an Ort und Stelle. Wer sich auf das Abenteuer einlässt, wird mit einem außergewöhnlich spannenden und friedlichen Festival belohnt, das versucht, so weit wie möglich Zwänge und Kommerz jeglicher Art zu vermeiden – auch Werbung von Großsponsoren gibt es nicht – und zudem noch eine umweltfreundliche Veranstaltung zu sein. Die Natur spielt auch beim Taubertal-Festival eine wichtige Rolle. Dieses gehört eigentlich auch noch fast zu den großen seiner Art. Zumindest sind jedes Jahr einige große Namen der zeitgenössischen Rock- und Popszene im Programm der drei Tage andauernden Veranstaltung. Doch die Besucherzahlen sind noch annähernd überschaubar und die malerische Umgebung macht diese Musikveranstaltung zu etwas Besonderem. So wird das Festivalgelände nahe dem mittelalterlichen Ort Rothenburg ob der Tauber auf der einen Seite von der Tauber eingegrenzt, sodass müde Festivalbesucher zwischen den Auftritten auch einmal gemütlich ihre Füße im Wasser baumeln lassen können.

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Hamburg ist eine Stadt voller Gegensätze. Während St. Pauli berühmt und berüchtigt für sein schillerndes Nachtleben ist, gilt das vornehme Alsterviertel als der Ort, an dem sich die Schicken und Reichen treffen. Einkaufen, nächtelang feiern und am Hafen bummeln gehören zu den beliebten Tätigkeiten von Touristen in der Hansestadt. Vergessen werden darf über all dem nicht, dass Hamburg ein kulturelles Zentrum ist, das auch Museumsliebhabern einiges zu bieten hat. Sollten Sie sich also einmal dort befinden und keine Lust auf Shopping, Party oder Schifffahren haben, so bietet es sich förmlich an, diese Seite Hamburgs einmal kennenzulernen.

Hamburg hat auch sehenswerte Gebäude

Die Kunsthalle und das Museum für Kunst und Gewerbe

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptbahnhof, am Glockengießerwall, befindet sich mit der Hamburger Kunsthalle eines der renommiertesten Museen der Stadt und das größte Kunstmuseum Deutschlands. Von mittelalterlicher bis hin zu zeitgenössischer Kunst reicht die Bandbreite der Werke, die hier in drei aneinandergrenzenden Gebäuden auf mehr als 13 000 Quadratmetern ausgestellt sind. Zusätzlich zu den dauerhaft ausgestellten Exponaten wartet die Kunsthalle auch in regelmäßigen Abständen mit Sonderausstellungen auf. Liebhaber der Pop Art und der jüngsten Moderne werden in der integrierten “Galerie der Gegenwart” fündig. Nicht ganz so groß ist das Museum für Kunst und Gewerbe am Steintorplatz. Aber auch diese Institution ist international renommiert. Hier können Besucher neben Porzellan, Teppichen und Möbeln u. a. auch historische Tasteninstrumente bewundern, die hin und wieder sogar noch für Konzerte genutzt werden.

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Spazierengehen ist etwas für alte Leute, so lautet ein altes Vorurteil. Dabei ist die heilsame Wirkung dieser Freizeitbeschäftigung längst erwiesen. Nicht nur ist ein durch vieles Sitzen eingerosteter Körper für Bewegung dankbar. Wenn die Sonne im Frühling wieder öfter und länger scheint, lassen sich so auch depressive Momente aufhellen. Denn Licht beeinflusst das psychische Befinden. Also nutzen Sie den Umstand, dass die Tage wieder länger werden, und gehen Sie einfach eine Runde spazieren.

Das Oktoberfest in München ist nicht jedermanns Sache. Übervolle Bierzelte, teures Bier und Prügeleien wiegen für den ein oder anderen schwerer als das Vergnügen an der ausgelassenen Partystimmung. Zum Glück ist die große “Wiesn” im Oktober nicht die einzige Gelegenheit, Bierzeltatmosphäre und Fahrgeschäfte in der bayerischen Hauptstadt zu genießen. Wer es etwas gemütlicher bevorzugt und weniger tief in den Geldbeutel greifen will, der hat vom 19. April bis 5. Mai die Gelegenheit, die kleine Schwester des Oktoberfestes, das Frühlingsfest, zu besuchen.

Hier sollten Sie noch vor der ersten Maß einsteigen.

Oktoberfeststimmung zu günstigen Preisen

Auf den ersten Blick sind die Gemeinsamkeiten zwischen der Wiesn und ihrer “kleinen Schwester”, dem Frühlingsfest, groß. Das beginnt schon damit, dass beide auf der Theresienwiese stattfinden. Auch die Kombination von Bierzelten und Schaustellern wird wohl dem ein oder anderen Besucher bekannt vorkommen. Seit Kurzem findet sich sogar eine kleine Ausgabe des besonders bei jungen Oktoberfestbesuchern beliebten Hippodrom-Wiesnzeltes auf dem Frühlingsfest. Doch wer sich an einem lauen Frühlingstag zur Theresienwiese begibt, der wird schnell merken, dass hier alles etwas kleiner ausfällt. Das gilt nicht nur für die Zahl und Größe der Zelte und den Besucherandrang, der zwar stattlich ist, aber meistens noch Luft zum Atmen lässt, sondern auch für die Preise. Die begehrte Maß Bier kostet nicht viel mehr als in einem normalen Biergarten und auch wer Appetit auf deftige bayerische Speisen hat, muss nicht befürchten, danach am Bettelstab zu gehen.

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