Wer am 1. Mai zufällig in Bayern ist und hier nicht ansässig, der sollte sich schon einmal überlegen, welchen Biergarten er an diesem Tag aufsucht – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Denn in Städten wie München treffen sich spätestens mittags am 1. Mai Jung und Alt und genießen den Tag bei einer oder mehr Maß Bier und oft einer ausgiebigen Brotzeit – die natürlich mitgebracht werden darf. Ein besonderer Tipp für diesen Tag in München ist der Aumeister im englischen Garten.
Vor allem Touristen werden sich freuen. Die Stadtwerke Münchens stellen – zunächst versuchsweise – auf dem Münchner Internet ein freies Internet zur Verfügung. Wer sich einwählen möchte, muss sich nur mit dem richtigen Netz (“M-WLAN”) verbinden, seinen Browser öffnen und die Nutzungsbedingungen akzeptieren. Ab da kann kostenlos und ohne zeitliche Beschränkung gesurft werden. Ob dieses Angebot in Zukunft weiter besteht und eventuell ausgedehnt wird, darüber wird der Stadtrat noch im Mai beraten.
München ist bei jungen Reisenden bekannt für den Englischen Garten, das Oktoberfest und laue Sommerabende, jedoch nicht unbedingt für ein alternatives Nachtleben. Und tatsächlich kann es dem ortsunkundigen Partygänger schnell passieren, dass er gleich an der Tür eines der vielen Großraumclubs mit der Begründung abgewiesen wird, er trage die falschen Schuhe. Hat er die Eingangskontrolle glücklich passiert, sieht er sich oft mit Preisen konfrontiert, die Existenzängste aufkommen lassen, und akustisch von Charthits und glattem House bedrängt. Das bekräftigt den Ruf der bayerischen Hauptstadt als Schickimicki-Metropole. Wer allerdings ein wenig die Augen aufhält oder eine kundige Führung hat, der wird ganz andere Seiten Münchens entdecken.

Kleine Bars mit großem Charme
Eine Zeitlang war vor allem das Glockenbachviertel rund um den Gärtnerplatz Ziel für all jene, die statt schicken Cocktail-Bars nach gemütlichen Kneipen mit Wohnzimmercharme suchten. Mittlerweile sind – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Querelen mit Anwohnern – viele dieser Locations abgewandert. Doch einige lohnenswerte Anlaufpunkte gibt es hier immer noch – z.B. das “Holy Home” in der Reichenbachstraße, das mit zwangloser Wohnzimmeratmosphäre und kontaktfreudigen Besuchern lockt. Aber auch das “Maroto” in der Westermühlstraße ist einen Abstecher wert. In dieser kleinen Bar tummeln sich trotz kaum vorhandener Sitzgelegenheiten am Wochenende die unterschiedlichsten Leute – vom Anzugträger bis zum Hipster – und genießen gute Cocktails und Indierock. Für all jene, die es etwas nostalgischer wollen, ist das noch relativ junge “Zum Wolf” in der Pestalozzistraße zu empfehlen. Hier gibt der Blues den Ton an – verbunden mit kühlem Bier im Steinkrug und einem außergewöhnlich entspannten und freundlichen Ambiente, das vor allem viele Nachtschwärmer zwischen 30 und 40 zu schätzen wissen.
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Das Oktoberfest in München ist nicht jedermanns Sache. Übervolle Bierzelte, teures Bier und Prügeleien wiegen für den ein oder anderen schwerer als das Vergnügen an der ausgelassenen Partystimmung. Zum Glück ist die große “Wiesn” im Oktober nicht die einzige Gelegenheit, Bierzeltatmosphäre und Fahrgeschäfte in der bayerischen Hauptstadt zu genießen. Wer es etwas gemütlicher bevorzugt und weniger tief in den Geldbeutel greifen will, der hat vom 19. April bis 5. Mai die Gelegenheit, die kleine Schwester des Oktoberfestes, das Frühlingsfest, zu besuchen.

Oktoberfeststimmung zu günstigen Preisen
Auf den ersten Blick sind die Gemeinsamkeiten zwischen der Wiesn und ihrer “kleinen Schwester”, dem Frühlingsfest, groß. Das beginnt schon damit, dass beide auf der Theresienwiese stattfinden. Auch die Kombination von Bierzelten und Schaustellern wird wohl dem ein oder anderen Besucher bekannt vorkommen. Seit Kurzem findet sich sogar eine kleine Ausgabe des besonders bei jungen Oktoberfestbesuchern beliebten Hippodrom-Wiesnzeltes auf dem Frühlingsfest. Doch wer sich an einem lauen Frühlingstag zur Theresienwiese begibt, der wird schnell merken, dass hier alles etwas kleiner ausfällt. Das gilt nicht nur für die Zahl und Größe der Zelte und den Besucherandrang, der zwar stattlich ist, aber meistens noch Luft zum Atmen lässt, sondern auch für die Preise. Die begehrte Maß Bier kostet nicht viel mehr als in einem normalen Biergarten und auch wer Appetit auf deftige bayerische Speisen hat, muss nicht befürchten, danach am Bettelstab zu gehen.
Bayern ist nicht unbedingt bekannt für “närrisches Treiben”. Während das Leben in Köln oder Mainz spätestens von Weiberfastnacht bis Rosenmontag Kopf steht, gelten die südlichen Bewohner Deutschlands als wenig interessiert am Partyspaß in bunter Verkleidung. Doch das bedeutet nicht, dass nicht auch hier Fasching stattfindet, man muss nur wissen, wo.
Vom Kinderfasching bis zum Schabernackt – Faschingsbälle in München
Für die Kleinen ist das Verkleiden gemeinhin ein großes Vergnügen. Dementsprechend tummeln sie sich auch in der bayerischen Landeshauptstadt auf nachmittäglichen “Kinderbällen”. Ob im Bayerischen Hof oder in der Reithalle, als Elternteil steht Ihnen eine große Auswahl an Veranstaltungen zur Verfügung, um Ihren Nachwuchs zufriedenzustellen. Während es hier meist recht harmlos zugeht, haben Erwachsene auch die Gelegenheit, die erotische Komponente des Faschings auszukosten. Der traditionelle “Schabernackt Ball” im Löwenbräukeller glänzt mit viel nackter Haut. Nur die “Scham” muss hier bedeckt sein, sonst ist so ziemlich alles erlaubt. Wem das zu gewagt ist, der kann sich auf den Künstlerball in der MaxEmmanuel Brauerei oder auch auf einen der BR-Funkbälle im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks begeben.
München ist die nördlichste Stadt Italiens, heißt es oft. Und tatsächlich staunen viele Norddeutsche, wie viel Zeit der durchschnittliche Münchner draußen verbringt. Wie seine südlichen Nachbarn, so nutzt auch er jede Gelegenheit, um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Dementsprechend lassen sich auch Sommerabende in der bayerischen Metropole gut “open air” verbringen – wenn Sie wissen, wo Sie sich hinbegeben, werden Sie dabei viel nette Gesellschaft haben.
Der Gärtnerplatz – abendlicher Treffpunkt der Jugend
Der Gärtnerplatz ist ein beliebter Aufenthaltort des jungen Partyvolks. Wenn Sie Ihre Füße an einem lauen Sommerabend dorthin lenken, so finden Sie das Gelände rund um das Gärtnerplatztheater meist schon bevölkert mit gut gelaunten jungen Münchnern vor, die sich ihr Bier entweder von zu Hause mitgenommen oder in einer der vielen nahegelegenen Kneipen besorgt haben. Wenn es um Mitternacht dann etwas kühler wird, so bieten sich Ihnen hier viele Gelegenheiten, um in einer netten Bar oder einem Club weiterzufeiern. Den ganzen Beitrag lesen »
München ist eine Kulturstadt und erfreut als solche nicht nur Museumsgänger. Auch Musikliebhaber kommen hier auf Ihre Kosten. Während die Freunde klassischer Musik mit dem Kulturzentrum “Gasteig” am Rosenheimer Platz gut versorgt sind und für Anhänger von Rock- und Popmusik diverse Kneipen mit Livemusik oder auch größere Konzerthallen bereitstehen, hat die bayerische Metropole auch für Jazzfans ein paar “Schmankerl” zu bieten. Egal ob Sie traditionellen Dixieland, Swing oder modernen Jazz bevorzugen, in München werden Sie bestimmt fündig.
Die Unterfahrt – Zentrum der Jazzkultur in München
Nur einen kleinen Fußmarsch vom Max-Weber-Platz entfernt finden Sie die “Unterfahrt“, das vielleicht ambitionierteste Jazzlokal Münchens. Wie es sich für einen Jazzkeller gehört, müssen Sie hier in den Untergrund. Belohnt werden Sie dafür mit einem abwechslungsreichen Programm, das von Big-Band-Swing über Bebop bis zu mit modernen Clubsounds angereichertem oder experimentellem Jazz reicht. Der Eintritt ist nicht immer billig, aber durchaus angemessen, treten hier doch auch Stars der internationalen Jazzszene auf, die Sie sonst nur in großen Sälen erleben können. Den ganzen Beitrag lesen »
Je länger der Winter dauert, desto mehr schlägt er manchen aufs Gemüt. Ein Zirkusbesuch mit der ganzen Familie kann die richtige Medizin gegen drohende Winterdepressionen sein. Mit drei verschiedenen Programmen bietet der traditionsreiche Circus Krone in seinem Stammhaus in München vom 25. Dezember 2012 bis zum 7. April 2013 Zuflucht vor Schnee und Kälte. Tickets können Sie online, telefonisch oder einfach direkt an der Kasse des Gebäudes oder an zentralen Kartenvorverkaufsstellen erwerben.
Am Samstag, den 15. Oktober 2011 von 19 bis 2 Uhr, findet zum inzwischen 13. Mal die lange Nacht der Münchner Museen statt. Kulturell interessierte Besucher können zu späterer Stunde in über 90 Kulturinstitutionen Ausstellungen und verschiedene Sonderveranstaltungen besuchen. Veranstalter der Museumsnacht ist die Münchner Kultur GmbH. Das diesjährige Werbeplakat der Museums-Nacht zeigt das Bildnis der Lola Montez als spanische Grandin. Das Original kann im Münchner Stadtmuseum bestaunt werden. Tickets gibt’s ab 15 Euro an teilnehmenden Vorverkaufsstellen oder im Internet. Den ganzen Beitrag lesen »
Vor einer Woche konnte man noch im Bikini im Park liegen, jetzt werden in ganz Deutschland die Heizungen hochgedreht. Während die einen schlechtgelaunt die Wollsocken aus dem Schrank holen, ist der plötzliche Kälteeinbruch für andere ein Grund zur Freude. Denn am Wochenende brachte der Frost in den Bergen den ersten Schnee. Mitte Oktober wird es in den Alpen die ersten Ski-Openings geben. Auf geht’s in die Skisaison 2011/2012. Den ganzen Beitrag lesen »